Und wieder mal die Ostküste - einfach schön!

Tag 1

Nach unserem Flug nach Boston ging es nur noch zu Walmart, etwas essen und ins Hotel.

Am nächsten Tag sollte der Urlaub dann erst richtig beginnen.

 

Auf der Agenda stand Boston - eine tolle Stadt, die recht europäisch wirkt und einen besonderen Charme hat. Wir waren bereits des Öfteren in Boston, aber ein paar Mitreisende kannten die Stadt noch nicht und auch für uns hielt sie wieder Neues bereit.

 

Zuerst wollten wir zum Bunker Hill Monument. Das letzte Mal kamen wir nach dem gesamten Freedom Trail zu spät dort an, sodass man nicht mehr hinauf durfte. Diesmal war aber ein Aufstieg geplant. In der Terminal Street in Charleston konnten wir kostenfrei parken und waren damit super nah am Geschehen. Von April bis Juni muss man sich aufgrund des Andrangs kostenfreie Tickets im Museum besorgen, ansonsten kann man einfach die Teppen hinaufsteigen. Wir gingen also die 294 Stufen in dem Obelisken hoch, der zu Ehren der Schlacht von Bunker Hill gebaut wurde.Oben war das Platzangebot recht begrenzt und wir hatten noch einen Drehwurm - die Aussicht war aber echt cool. Ich hatte die Kleine im Tuch die ganz Zeit über dabei - das machte den Aufstieg etwas schwerer, aber so konnte sie auch den Blick genießen.

Weitere Steps auf dem Freedom Trail waren an diesem Tag die USS Constitution sowie die USS Cassin Young, auf die wir jeweils kostenfreien Zutritt erhielten. Danach ging es zum Boston Common, dem eigentlichen Start des Trails inmitten der Innenstadt Bostons. In diesem Park ließen wir uns erstmal nieder und schauten zu, wie unsere Kleine Eichhörchen hinterherlief. Immer wieder erstaunlich wie zutraulich diese Tiere in den öffentlichen Park von Amerika mittlerweile geworden sind. Prompt hing auch wiedermal eins am Bein meines Mannes...

Von dort folgten wir der roten Linie auf dem Boden durch die Stadt, vorbei an all den historischen Stationen wie State House, Kirchen, Friedhof, Old State House und Faneuill Hall.

Tag 2

An diesem Tag wollten wir erneut auf den Prudential Tower, um den Blick von der anderen Seite auf die Stadt zu erhalten. Dazu haben wir im Vorort Brookline geparkt. In der Colchester Street war das möglich und von dort war es ein gemütlicher Fußmarsch zum Aussichtsturm. Da dort auch direkt eine Bahnhaltestelle war, konnten wir am ABend nach dem Besuch der Boston Tea Party Site und der Uferpromenade einfach mit der Bahn zu unserem Auto fahren. Besser hätte es nicht laufen können.

Tag 3

An Tag 3 checkten wir früh aus unserem Hotel aus und fuhren nach Gloucester, MA. Von hier aus hatten wir bereit mit 7 Seas Whale Watch tolle Erfahrungen gesammelt und wollten das wiederholen. (mehr dazu hier)

 

Nach einem super Vormittag brachen wir auf in Richtung New York City. Das sollte eine der längeren Fahrten werden und da wir nicht nur Interstate fahren wollten, wurde es dann noch länger als geplant... Durch unzählige Staus und Ampeln wurden wir ausgebremst. Schade war, dass uns nicht einmal die schöne Aussicht unterhalb von Providence, Rhode Island, entschädigen konnte...man konnte aufgrund des diesigen Wetters fast nichts sehen. Der Atlantic Coast Highway No 1 versank total im Nebel.

Trotzdem machten wir in Rhode Island am Meer eine etwas längere Rast, um im Sand zu laufen und Steine ins Meer zu werfen. Die Gegend war, glaube ich, sehr schön und die Bewohner sicher besser betucht - Wahnsinns-Villen!

Irgendwann zogen wir dann doch auf den I-95 S um und konnten etwas zügiger nach New York fahren. Nichtsdestotrotz kamen wir leider erst um Mitternacht in Brighton Beach an.

Tag 4